Vertragsrecht jura-basic (Willenserklärung Rücknahme) - Grundwissen
   
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Willenserklärung (Rücknahme, Widerruf)

Vor Zugang der Willenserklärung

Eine abgegebene Willenserklärung wird nicht wirksam, wenn dem Empfänger vor dem Zugang oder gleichzeitig einen Widerruf zugeht (§ 130 Abs. 1 Satz 2 BGB@).

Beispiel: Ein Kaufinteressent gibt ein Kaufangebot per Brief ab. Nach der Absendung des Briefs wird das Kaufangebot per Fax widerrufen. Geht das Fax vor oder gleichzeitig mit dem Brief beim Erklärungsempfänger zu, ist das abgegeben Kaufangebot nichtig.

In diesem Fall ist der Erklärungsempfänger nicht schutzwürdig.

Nach Zugang der Willenserklärung

Nach dem Zugang einer Willenserklärung kann der Erklärende sich von seiner wirksamen Willenserklärung lösen, wenn er ein Widerrufsrecht oder ein Anfechtungsgrund hat.


Hinweise

Seite aktualisiert: 13.06.2014, Copyright 2017