Vertragsrecht jura-basic (Arbeitsbereitschaft) - Grundwissen
   
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Arbeitsverhältnis (Arbeitszeit, Arbeitsbereitschaft)

Begriff und Bedeutung

Das ArbZG regelt die Arbeitszeit.

Arbeitszeit ist die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne Ruhepausen (§ 2 Abs. 1 ArbZG@, Details). Unter Arbeit wird die vertraglich geschuldete Tätigkeit verstanden. Diese ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag

Neben der Vollarbeit zählt die Zeit der Arbeitsbereitschaft zur Arbeitszeit im Sinne des ArbZG.

Bei der Arbeitsbereitschaft befindet sich der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz.

Die Arbeitsbereitschaft stellt gegenüber der Vollarbeit eine geringere Leistung dar. Das BAG hat die Arbeitsbereitschaft als "wache Aufmerksamkeit im Zustand der Entspannung" definiert (BAG 17. 7. 2008 - 6 AZR 505/ 07). Die Arbeitsbereitschaft ist daher von der Ruhepause zu unterscheiden, in der sich der Arbeitnehmer nicht zur jederzeitigen Arbeitsaufnahme bereitzuhalten hat.

In Arbeitsbereitschaft befindet sich z.B. der Pförtner, der auf Kundschaft wartet.

Von der Arbeitsbereitschaft ist der Bereitschaftsdienst zu unterscheiden (siehe dazu Bereitschaftsdienst).


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Vertrag, Rund um den Vertragsschluss

Einem Vertragsschluss gehen Vertragsanbahnung und Vertragsverhandlungen voraus. Sind sich die Personen einig, dann kommt es zum Vertragsschluss (siehe Details).

Weitere Fragen zum Arbeitsverhältnis?

Haben Sie weitere Fragen zum Arbeitsverhältnis, insbesondere zur Arbeitszeit (insbesondere Arbeitsbereitschaft, Bereitschaftsdient), zur Krankheit, zur Kündigung, zum Urlaub, zum Betriebsrat und Tarifvertrag, dann siehe Details.

Hinweise

Seite aktualisiert: 10.05.2017, Copyright 2018