Vertragsrecht jura-basic (Arbeitsvertrag außerordentlicheKündigung) - Grundwissen
   
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Arbeitsverhältnis (Kündigung, Außerordentliche Kündigung)

Begriff und Bedeutung

Durch die Kündigung wird das Arbeitsverhältnis für die Zukunft beendet (siehe Kündigung).

Bei der außerordentlichen Kündigung wird das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist (fristlos) beendet. Mit Zugang des Kündigungsschreibens tritt die Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein.

Eine außerordentliche Kündigung (fristlose Kündigung) nach § 626 BGB@ erfordert einen wichtigen Kündigungsgrund.

Ein wichtiger Kündigungsgrund liegt vor, wenn Tatsachen vorliegen,

  • auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und

  • unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile

  • die Fortsetzung des Dienstverhältnisses

bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann (vgl. § 626 Abs. 1 BGB@).

Die Kündigung kann nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen (§ 626 Abs. 2 BGB@).

Von der außerordentlichen Kündigung ist die ordentliche Kündigung zu unterscheiden (siehe ordentliche Kündigung).

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Thema des Monats (April: Besitzer und Besitzdiener)

Besitzer kann ein Mensch oder eine juristische Person (z.B. GmbH) sein. Der Besitzdiener kann nur ein Mensch sein.

Das Thema des Monats umfasst den Begriff des Besitzers und Besitzdieners.

Nähere Informationen, siehe Detail

Hinweise

Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2018