Vertragsrecht jura-basic (Künstlername) - Grundwissen
   
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Urheberrecht (Urheber)

9. Künstlername

Nach dem Urheberrecht kann der Urheber bestimmen, ob das Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen und welche Bezeichnung (z.B. Künstlername) zu verwenden ist (§ 13 UrhG@). Anonyme und pseudonyme Werke können in ein dafür vorgesehenes Register beim Patentamt angemeldet werden (§ 138 Abs. 1 UrhG@).

Das Urheberrecht erlischt bei anonymen und pseudonymen Werken siebzig Jahre nach der Veröffentlichung (§ 66 Abs. 1 UrhG@). Wird der wahre Name in das Register für anonyme und pseudonyme Werke eingetragen, dann gilt für die Schutzdauer § 64 UrhG@ (§ 66 Abs. 1 UrhG@). Nach § 64 UrhG@ erlischt das Urheberrecht 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

Die Vermutung der Urheberschaft gilt auch bei Künstlernamen.

Verwendet der Urheber ein Pseudonym, ist dieses dem namensrechtlichen Schutz nach § 12 BGB@ (Namensrecht) nur dann zugänglich, wenn der Verwender unter dem Pseudonym im Verkehr bekannt ist, also mit diesem Namen Verkehrsgeltung besitzt (BGHZ 155, 273).

Bei gesetzlicher Schriftform kann der Urheber mit seinem Künstlername unterschreiben, sofern die Identität des Ausstellers ohne Zweifel feststeht.

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Seite aktualisiert: 22.03.2017, Copyright 2017