Vertragsrecht jura-basic (Urheberrecht Pauschalhonorar) - Grundwissen
   
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Urheberrecht (Nutzungsrechte, Vergütung)

Pauschalhonorar

Der Urheber hat gegen den Nutzungsberechtigten einen Anspruch auf eine angemessene Vergütung (siehe Vergütung).

Bei einem Pauschalhonorar wird die vereinbarte Nutzung einmalig abgegolten.

Bei der Vereinbarung eines Pauschalhonorars sind gesetzliche Sonderregelungen zu beachten.

Hat der Urheber ein ausschließliches Nutzungsrecht gegen eine pauschale Vergütung eingeräumt, ist er berechtigt, das Werk nach Ablauf von zehn Jahren anderweitig zu verwerten. Für die verbleibende Dauer der Einräumung besteht das Nutzungsrecht des ersten Inhabers als einfaches Nutzungsrecht fort (§ 40a Abs. 1 UrhG@). Dies gilt nicht uneingeschränkt.

Der Urheber kann bei Vertragsschluss ein zeitlich unbeschränktes ausschließliches Nutzungsrecht gegen Pauschalvergütung einräumen, wenn er (durch seine Leistung) z.B. einen lediglich nachrangigen Beitrag zu dem geschaffenen Werk erbracht hat (d.h. das Werk nur wenig geprägt ist vom Urheber), es sich um ein Werk der Baukunst handelt oder das Werk mit Zustimmung des Urhebers für eine Marke verwendet werden soll (§ 40a UrhG@).

Auf Computerprogramme findet diese Vorschrift keine Anwendung (§ 69a Abs. 5 UrhG@).


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